Ökumenisch, gemeinsam und freiwillig! – Das waren die Stichworte für den Ökumenischen Kreuzweg der Jugend in diesem Jahr. Der Künstler Mika Springwald der hauptberuflich Sozialarbeiter beim Caritasverband Osnabrück ist hat den Ökumenischen Kreuzweg in Szene gesetzt und darum war es keine Frage, dass es in Osnabrück ein erneuter Versuch eines Ökumenischen Kreuzwegs geben sollte.

Doch dieser Kreuzweg stand unter einem anderen Vorzeichen. Keine Verpflichtung für Konfirmanden oder Firmlingen sondern ein Angebot das Jugendliche Lust auf diese Veranstaltung macht.

Um 19 Uhr ging es mit einer Sprayaktion unter freiem Himmel am Kolpinghaus los, wo Jugendliche sich selber als Sprayer einbringen konnten. Den Großteil der Bilder wurden schon im Vorfeld an die Außenwand gesprayt. Nebenbei hatte die Feuerwehr mehrere Feuerkörbe aufgestellt und es kam ein wirkliches Straßenfeeling auf.

Der Nieselregen hatte leider verhindert das dieses Angebot großartig genutzt werden konnte, da die Farbschichten nicht trocknen wollten. Nichts desto trotz waren um 20 Uhr ca. 70 Leute da, um den Kreuzweg zu feiern und das gemeinsam. Melanie Jacobi von der katholischen Jugend war es ein besonderes Anliegen diesen Kreuzweg ökumenisch zu gestalten und auch Kimm Herlyn von der Evangelischen Seite sagte “Wir verstehen uns einfach wirklich gut, natürlich machen wir sowas zusammen – warum sollten wir auf die Begabungen der anderen verzichten wenn wir das gleiche Anliegen haben.”

Und tatsächlich haben alle Teilnehmer trotz stärker werdenden Regen bis zum Schluss ausgehalten. Im Anschluss hatte dann die katholische Familienbildungsstätte zu Getränken und kleinen Pizzen eingeladen um sich wieder aufzuwärmen. Und so waren viele Partner an dem Ökumenischen Kreuzweg beteiligt und jeder konnte sich mit seinen eigenen Stärken einbringen um diesen Kreuzweg zu einem besonderen Erlebnis für alle Gäste zu machen.

Blick auf die Besucher

Was kann ich glauben, wo habe ich Zweifel und was finde ich sehr Zweifelhaft bis unglaubwürdig, das waren die Grundfragen bei der Themenwoche(n) 2017. In unglaublich schöner Atmosphäre kamen  in der Matthäusgemeinde, der Michaelisgemeinde und werden am Donnerstag den 16.03.17 dann noch in der Martinsgemeinde  Jugendliche und Hauptamtliche zusammen kommen, um über diese Punkte zu diskutieren. Bei Tee und Keksen in Matthäus und Reibekuchen mit Apfelmus in der Michaelisgemeinden kam man sehr schnell ins Gespräch und war sich am Ende einig, dass es ein tolles Gespräch war. Wer noch Lust hat, kann sich am Donnerstag um 18 Uhr in der Martinsgemeinde einfinden. Sonst muss man bis zum nächsten Jahr warten um wieder eine Themenwoche zu erleben.

Es ist soweit. Frisch, modern und viele Bilder. Unsere neue Homepage ist online und erstrahlt in neuem Glanz. 

Auch inhaltlich wird in den nächsten Wochen und Monaten einiges passieren. Seid gespannt und schaut regelmäßig vorbei.

Wir freuen uns mit der Ev. Jugend MT-F über ihr Jubiläum und laden herzlich zu ihrem Jubiläumsgottesdienst am 04.12.16 in die Thomaskirche ein. Das Thema lautet “Reflektion”.

Bis zum Sommer 2017 haben wir wieder zahlreiche Termine online gestellt die für alle interessant sein können. Von Gottesdiensten über Schulungen bis hin zu Freizeiten kann man einen ersten Blick drauf werfen. Weitere Termine können gerne über den KKJD eingepflegt werden.

Auch in diesem Jahr war das Wochenende für unsere neuen MitarbeiterInnen aus dem Kirchenkreis Osnabrück wieder komplett ausgebucht. 24 Jugendliche haben dabei ihre ersten Schritte zum Mitarbeiter beschritten.

Wir freuen uns auf Euch und danken Euch für Euer Engagement!

Newcomer 2016

Alle zwei Jahre findet in Verden an der Aller das  Landesjugendcamp der Hannoverschen Landeskirche statt. Auch in diesem Jahr haben sich wieder über 2000 Jugendliche und Mitarbeiter aus der ganzen Landeskirche und Gäste aus 9 weiteren Ländern unter dem Motto “Die Mischung macht’s getroffen. Dabei gibt es Großveranstaltungen für das ganze Camp, die in diesem Jahr von der Band Beautiful One aus Osnabrück musikalisch begleitet wurden. Darüber hinaus hat jeder Sprengel ein eigenes Festzelt das inhaltlich und Dekorativ selber gestaltet werden.

Unser Sprengelzelt stand unter dem Motto “Ausschalten zum Auftanken”. Schwerpunkte waren für uns dabei der Ökologische Gedanke und Geistliche Impulse. Für einen Smoothie mussten die Teilnehmer an einem Fahrrad in die Pedale treten um einen angeschlossenen Mixer in Bewegung zu setzen, auf einem anderen Fahrrad konnte das Handy aufgeladen werden und in unserem Bistro wurden Würstchen und vegetarische Würstchen verkauft, die aus einem Hof aus der Region stammten. Für diese Ideen hat der Sprengel dann auch den goldenen Salzstreuer für Nachhaltigkeit verliehen bekommen.

Auf unserer Sprengelbühne war das Programm bunt gemischt, von einem Lobpreiskonzert bis hin zu Gruppentänzen und Stundengebeten am Samstag war alles vertreten. Das Speed Dating am Anfang des Camps und unsere Chill Area haben viele TeilnehmerInnen in unsere “Blue Lounge Osnabrück” gezogen. Da das Wetter in unserem Camp so heiß war, hat die freiwillige Feuerwehr Verden kurzerhand ihr Übungslöschen ins Camp gelegt und somit für eine kühle Erfrischung gesorgt.

Aus dem Kirchenkreis Osnabrück waren wir in diesem Jahr mit über 30 Menschen beim Camp. Kurz vor der Abreise nach Osnabrück waren sich die TeilnehmerInnen dann einig: Es hat sich gelohnt diese Reise anzutreten. Wir sehen uns also 2018 wieder, wenn es heißt Landesjugendcamp in Verden!

 

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Eine Welt?

Wie ist das eigentlich mit der Verteilung des Reichtums in unserer Welt   und wie kann jeder einzelne auch für Gerechtigkeit sorgen?

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Mit diesem Thema haben wir uns amvergangenen Wochenende befasst. Mit insgesamt 26 Leuten haben wir dabei auch einen Gottesdienst gefeiert, bei dem jeder seine eigene Brotmischung erhalten hat. Daneben gab es natürlich auch noch unsere Mitgliederversammlung bei der wir als Ev. Jugend Osnabrück einige tolle Projekte beschlossen haben. Du bist neugierig geworden? Schon bald werden wir mehr darüber berichten.

Wir blicken auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2015 zurück mit vielen gelungenen Veranstaltungen.

Nach der Gründung der AG F.A.S.S. (Freizeit Aktion Spass und Sport) wurde Sie in diesem Jahr sehr aktiv: Kart fahren, Bowling, Tag am Alfsee, Volleyball und nicht zu vergessen Kanu fahren.

Unser Gottesdienst in der VfL Arena war trotz Regen sehr gut besucht und hat allen Beteiligten richtig gut gefallen. Der Blick aufs offene Spielfeld hat dem Titel Freiraum alle Ehre gemacht.

Alle Sommerfreizeiten haben bei den Teilnehmern und Mitarbeitern bleibende Eindrücke hinterlassen und alle sind wohlbehalten und gesund zurück gekommen.

Bei unserem Dankeschönevent hätten wir fast den Grill auslassen können, da die Temperaturen uns beim Volleyball und Zusammensein schon so gebruzelt haben.

Die AG MuK ist in die Arbeitsphase für ihr neues Musical getreten und unser Bandfestival konnte sich sehen lassen.

Unsere Demonstration als gemeinsame Aktion der Jüdischen -,  Katholischen-, Reformierten- und Evangelischen Jugend hat gezeigt, dass wir in Osnabrück ein tolerantes Miteinander zu schätzen wissen.

Daneben noch die ganzen anderen Aktionen, Treffen, Jugendgottesdienste und viele tolle aber auch emotionale Ereignisse lassen einen dieses Jahr nicht vergessen.

Jetzt sind die Termine fürs nächste Jahr eingetragen und ein Blick darauf kann nie schaden.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für die gemeinsame Arbeit und wünschen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start in das Jahr 2016.

Euer Kirchenkreisjugenddienst Osnabrück

Kirchenkreisjugendwart und Diakon Kimm Stefan Herlyn

Ich habe die Sommerferien wirklich genossen, Sommerfreizeit, Zeit für Freunde, Kurztrips und sogar ein paar kleinere Renovierungsarbeiten konnte ich machen. Kein Wunder bietet doch die Ferien und Urlaubszeit Möglichkeiten mal alles selber zu bestimmen. Diesen Freiraum kann man natürlich auch zum entspannen nutzen. Doch wo die Ferien wieder vorbei sind, werden die Freiräume enger.

Dieses Phänomen kommt nicht nur im Leben, sondern auch im Fußball vor. Manche Mannschaften stellen sich so defensiv auf, dass es kaum Möglichkeiten gibt zum Tor zu kommen – kein Freiraum.

Natürlich gibt es sowohl im Fußball als auch im Leben unterschiedliche Strategien diese Freiräume zu gewinnen.
Bei unserem Gottesdienst an ungewöhnlichen Orten in der osnatel ARENA (Heimat des VfL Osnabrück) am 20.09.15 um 18 Uhr werden 4 Interviewpartner aus ihrer Perspektive berichten, wie Freiräume gewonnen werden können. Diese Blickwinkel ersetzen die Predigt.

Mit dabei sind: Dr. Hermannn Queckenstedt (Präsident des VfL Osnabrück), Ann-Kathrin Goltermann (Mittelfeldspielerin des FSV Gütersloh), Alfred Seidel (Polizist, Fan des VfL und Ehemann einer Pastorin) und Superintendent Friedemann Pannen (Kirchenkreis Osnabrück).

“Fangesänge” der Evangelischen Jugend werden dabei durch die Band “Ray of Hope” aus Bad Essen begleitet. Da es der erste Gottesdienst ist, der in der osnatel ARENA stattfindet, wird es sogar etwas fürs VfL-Museum geben, das hat mit einer Aktion zu tun die im Gottesdienst stattfindet. Der Einlass erfolgt durch die Geschäftsstelle des VfL Osnabrück. Eingeladen ist Jede und Jeder, die Lust haben mit uns diesen ungewöhnlichen Gottesdienst zu feiern!

GD am besonderen Ort 2015 d